Protest gegen Preisverleihung – aussergewöhnlich innovative Technologien werden bei Bau der Tesla Fabrik wohl nicht angewendet

Protest gegen Preisverleihung – aussergewöhnlich innovative Technologien werden bei Bau der Tesla Fabrik wohl nicht angewendet

Am 01.12.2020 wird Elon Musk der Axel-Springer-Preis verliehen, der Persönlichkeiten ehren soll, welche „aussergewöhnlich innovativ sind, neue Märkte schaffen und Märkte verändern, Kultur formen und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“. Beim neuesten Bau der Gigafactory in Grünheide werden „aussergewöhnlich innovative Technologien“ zum Schutz des sensiblen Baugrunds – Tesla baut in weiten Teilen in einem Trinkwasserschutzgebiet – nicht angewandt.

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PM ÖDP: ÖDP schockiert über dreistes Vorgehen – Tesla will jetzt noch größte Batterie-Fabrik der Welt

“Das größte Batteriewerk der Welt hat in Grünheide nichts zu suchen. Schon die bisherigen Baumaßnahmen für die Giga-Factory von Tesla laufen einfach ohne endgültige Baugenehmigung. Was Elon Musk jetzt vollmundig verkündet hat, würde das Trinkwasserschutzgebiet und die Wälder am Standort wohl endgültig vernichten. Was bitte soll daran umweltfreundlich sein?”

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Befürchtungen zu Planungen der Batteriezellenfertigung in Grünheide werden bestätigt

Während die Region um Grünheide noch nach der Luft schnappt, die ihnen die Bauleitplanung gerade nimmt (sie soll komplett zum Dienstleister für Tesla umgebaut werden, der Wasser, Energie, Strassen, Wohnraum und Gewerbeflächen heranschafft und Industrieabwässer entsorgt) landet Tesla den nächsten Coup: die grösste Batteriefabrik Europas soll in Grünheide gebaut werden.

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Ein kleines update…

Ein kleines update…

Umweltverträglichkeitsprüfung und Erörterung

Nach acht Tagen Erörterung (letzter Tag der Erörterung war der 02.10.2020) ist das Landesamt für Umwelt (LfU) weiter am Prüfen. Ein Protokoll liegt bis jetzt noch nicht vor. Laut der zuständigen Genehmigungsbehörde (LfU) gibt es auch noch keinen Termin für die Fertigstellung. Erstaunlich, wenn man bedenkt wie viele Veränderungen Tesla auf  der Baustelle inzwischen erwirkt hat.

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Betreffend 1. Änderung des B-Planes Freienbrink / Teslaansiedlung – Schreiben an die Bürgermeister*innen der Umlandgemeinden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Katze ist aus dem Sack: Landrat Lindemann (MOZ 22.11.2019 zu Tesla: „Wer diese Investitionen an einer Zauneidechse scheitern läßt, wird hier politisch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen“) muß nun kleinlaut zugeben (MOZ 11.11.2020), daß absolut nichts in der Region auf das Werk und seine Ansprüche vorbereitet sein wird, wenn die Produktion im Sommer kommenden Jahres anläuft.

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Sand im Getriebe…

Während auf der Teslabaustelle trotz fehlender Genehmigung unter Hochdruck gebaut wird, offenbarten die Erörterungen zu den Einwendungen gegen den Bau, welche wesentlichen Fragestellungen – besonders der Wasserver- und Abwasserentsorgung – die bisher ungelöst sind. Gleichzeitig wurde Tesla nachgewiesen, daß sie im Gegensatz zu ihrem Ruf als Pionier modernster Technologien derartige nicht zur Minderung der Probleme einsetzen: so wird ein Schutz des Grundwassers durch Folientechnik unter dem Fundament oder eine Reduzierung des Abwassers durch geschlossene Wasserkreisläufe nicht umgesetzt.

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