Ein kleines update…

Ein kleines update…

Umweltverträglichkeitsprüfung und Erörterung

Nach acht Tagen Erörterung (letzter Tag der Erörterung war der 02.10.2020) ist das Landesamt für Umwelt (LfU) weiter am Prüfen. Ein Protokoll liegt bis jetzt noch nicht vor. Laut der zuständigen Genehmigungsbehörde (LfU) gibt es auch noch keinen Termin für die Fertigstellung. Erstaunlich, wenn man bedenkt wie viele Veränderungen Tesla auf  der Baustelle inzwischen erwirkt hat.

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Betreffend 1. Änderung des B-Planes Freienbrink / Teslaansiedlung – Schreiben an die Bürgermeister*innen der Umlandgemeinden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Katze ist aus dem Sack: Landrat Lindemann (MOZ 22.11.2019 zu Tesla: „Wer diese Investitionen an einer Zauneidechse scheitern läßt, wird hier politisch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen“) muß nun kleinlaut zugeben (MOZ 11.11.2020), daß absolut nichts in der Region auf das Werk und seine Ansprüche vorbereitet sein wird, wenn die Produktion im Sommer kommenden Jahres anläuft.

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Sand im Getriebe…

Während auf der Teslabaustelle trotz fehlender Genehmigung unter Hochdruck gebaut wird, offenbarten die Erörterungen zu den Einwendungen gegen den Bau, welche wesentlichen Fragestellungen – besonders der Wasserver- und Abwasserentsorgung – die bisher ungelöst sind. Gleichzeitig wurde Tesla nachgewiesen, daß sie im Gegensatz zu ihrem Ruf als Pionier modernster Technologien derartige nicht zur Minderung der Probleme einsetzen: so wird ein Schutz des Grundwassers durch Folientechnik unter dem Fundament oder eine Reduzierung des Abwassers durch geschlossene Wasserkreisläufe nicht umgesetzt.

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PM: Offener Brief an die Gemeindevertreter von Grünheide zur Änderung des B-Planes

Der während der vergangenen vier Wochen ausliegende Bauleitplan der Gemeinde Grünheide macht umfassende Eingriffe in das Lebensumfeld der Menschen sichtbar, welche weit über die Gemeindegrenzen Grünheides hinausreichen. Mit der erforderlichen Einwilligung der Gemeindevertreter zu diesem gänzlich neuen und nicht nur geänderten Plan soll die Infrastruktur geschaffen werden, die ein Funktionieren der Teslafabrik überhaupt erst ermöglichen wird und die im Gegensatz zu den Aussagen der Lokal- und Landespolitiker in der jetzigen Form auch für die erste Ausbaustufe des Werkes völlig unzureichend ist. Hiermit erfolgt jedoch eine Desintegration eines Verfahrens, das nur in der Gesamtheit Werksbau / benötigte Infrastruktur hätte betrachtet werden dürfen und zu dem die Betroffenen analog zu einem Planfeststellungsverfahren hätten befragt und gehört werden müssen.

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Es geht um eine ganze Region…

Es geht um eine ganze Region…

Während die Firma Tesla Manufacturing SE anstrebt insgesamt 300 ha Wald für eine Autofabrik zu opfern – nur knapp oberhalb unseres wohl existenziellen Schutzgutes Wasser, werden im Umfeld weitere Fakten zur Erschließung geschaffen und zwar ohne Umweltverträglichkeitsprüfung!

Fast täglich werden innerhalb des zusammenhängenden Landschaftsschutzgebietes Müggelspree – Löcknitzer Wald- und Seengebiet Waldflächen gerodet und weitere Rodungen vorbereitet.

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Nordkurier: “Müllproblem neben der Tesla-Baustelle”

Wie ernst nimmt der US-Automobilkonzern Tesla den Umweltschutz wirklich? Bei einem Rundgang um das Baugelände der geplanten Fabrik in Freienbrink, Gemeinde Grünheide, entdeckte Thomas Löb, Landesvorsitzender der ÖDP Brandenburg, allerhand Arbeitsmaterial des Unternehmens. Zwischen den Gleisen und dem Zaun des Tesla-Geländes lagen auf einer Länge von gut einem halben Kilometer eine Unzahl an Spanngurten und unzählige Schaumstoffplatten. Diese scheinen als Polsterung für den Transport von Bauträgern gedient zu haben und wurden vom Wind geradewegs ins angrenzende Waldgebiet geweht, dass sowohl als Naturschutz- als auch als Wasserschutzgebiet dient.

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