Offener Brief an die Gemeindevertreter der Gemeinde Grünheide zur geplanten Erweiterung der Industrieansiedlung von Tesla

Offener Brief an die Gemeindevertreter der Gemeinde Grünheide zur geplanten Erweiterung der Industrieansiedlung von Tesla

Stopp! Keine weitere Umweltzerstörung in Grünheide!

„Die letzte große Gewerbefläche von 35 Hektar hat die Hamburger ECE Group im Ortsteil Hangelsberg erworben. Darüber hinaus ist nicht vorgesehen, weitere Gewerbegebiete auszuweisen.“ erklärte Grünheides Bürgermeister Christiani am 04. März 2022 auf die Frage nach weiteren Industrieansiedlungen in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Zwei Monate später ist er durch die Staatskanzlei in Potsdam vom Gegenteil überzeugt worden. Laut Meldung des rbb vom 25. Mai 2022 geht er jetzt davon aus, dass die Mehrheit der Hauptausschuss Mitglieder der Gemeindevertretung empfehlen werden, das Bebauungsplanverfahren zur Erweiterung des Tesla-Geländes einzuleiten.

Offensichtlich hat die Landesregierung dem Unternehmen Tesla von Beginn an, mehr als die im B-Plan Gebiet vorhandenen 300 ha zugesagt.

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Am 12.05.2022 fand im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Veranstaltung des Berliner Wasserrats zu dem Thema TESLA-Gigafactory, Elektromobilität und Klimawandel: Auf der Suche nach einer adäquaten Mobilitätswende statt. Wolfgang Lohbeck war der Hauptreferent des Abends.

Wolfgang Lohbeck arbeitete über Jahrzehnte als Mobilitätsexperte der Umweltorganisation Greenpeace. Er war Anfang der 90-iger Jahre Mitentwickler des Niedrigverbrauchsautos „smile“. Seine auf Wissen und Fakten basierende Analyse des möglichen Wertes batteriegetriebener Automobile ist im Folgenden zu lesen:

Wolfgang Lohbeck: Klimaretter auf Abwegen

„Elektroautos retten das Klima“. Diese Feststellung begleitet uns täglich auf allen Kanälen. Sie bleibt nahezu unwidersprochen und ist Grundlage für zahllose wirtschaftliche und politische Entscheidungen. Medien und Politik stützen das Heilsversprechen vom „Klimatetter E- Auto“, und auch Umweltverbände stimmen dem fast geschlossen zu.

Im Namen des “Klimaretters” Elektroauto werden Fakten geschaffen, die ohne diese Rechtfertigung nicht nur als wirtschaftspolitisch abenteuerlich, sondern teilweise auch als umweltpolitisches Verbrechen eingestuft würden, wie nicht nur die diversen Methoden beim Rohstoffabbau, sondern insbesondere das Beispiel TESLA eindrucksvoll belegen.

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Berliner Wasserrat lädt ein zur Veranstaltung: “TESLA-Gigafactory, Elektromobilität und Klimawandel: Auf der Suche nach einer adäquaten Mobilitätswende” am 12.05.2022 im Haus der Demokratie in Berlin

Am 12. Mai um 19 Uhr lädt der Berliner Wasserrat zu einer Präsenz-Veranstaltung im Haus der Demokratie ein:

Wir freuen uns, Euch zu Vortrag und Diskussion zu einem der brisanten Themen der Gegenwart zu begrüßen.

Dr. Heidemarie Schroeder von der Wassertafel Berlin-Brandenburg und Wolfgang Lohbeck, Ingenieur und langjähriger Greenpeace-Mobilitätsexperte, werden in ihren Vorträgen dazu Stellung nehmen, inwieweit E-Mobilität und im konkreten Fall die Elektroautos von Tesla, in der Bewertung aller relevanten Faktoren für eine Mobilitätswende stehen, die diesen Namen wirklich verdient.

Zeit und Veranstaltungsort: Donnerstag, 12.Mai 2022, 19 – 21 Uhr

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str.4, 10405 Berlin.

Veranstaltende: Berliner Wassertisch e.V./ Wasserrat in Kooperation mit der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte.

Hier der Link zur Veranstaltung

der Freitag: “Tesla in Grünheide: Alarm in der Idylle”

Ausschnitt aus dem Artikel: ” Es hat nur drei Wochen gedauert, bis es nach der Eröffnung der Tesla-Gigafactory durch Elon Musk zum ersten Vorfall in der Produktion kam. Das Werk im brandenburgischen Grünheide vor den Toren Berlins gilt eigentlich als Vorzeigeprojekt für die Ansiedlung eines zukunftsweisenden Industriebetriebs. Umweltschützer und auch der lokale Wasserversorger haben dagegen schon lange vor den Gefahren gewarnt, die vom Bau einer Auto- und Batteriefabrik mitten in einem Wasserschutzgebiet ausgehen. “

Hier der Link zum Artikel

Offener Brief an Tesla – Wann halten Sie endlich Umweltstandards ein?

Sehr geehrte Herr Jos Dings, sehr geehrter Herr Dr. Wittemann, sehr geehrter Herr Riederer von Paar,

die BI Grünheide und der VNLB e.V. vertreten überwiegend Menschen, die im Umfeld der Gigafactory Grünheide wohnen und daher Ihre unmittelbaren Nachbarnsind. Gute Nachbarn tauschen sich aus, arbeiten zusammen und informieren sich bei Veränderungen auf ihren Grundstücken, wenn es Auswirkungen auf das Umfeld gibt. Das alles hat Tesla nicht nötig.

Die Menschen in der Umgebung erfuhren aus der Zeitung, dass am 11.04.2022 Chemikalien während des Produktionsprozesses ausgetreten und möglicherweise über das Erdreich in das Grundwasser gelangt sind.

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Einladung zum Informationsspaziergang Tesla-Gigafactory am 09.04.2022

Einladung zum Informationsspaziergang Tesla-Gigafactory am 09.04.2022

Auf Grund zahlreicher Nachfragen bieten wir wieder einen Spaziergang an:

Samstag, 9.04.2022, 14.00 – ca. 17.00 Uhr – Start und Ziel ist am Bahnhof Fangschleuse Grünheide (Mark).

Wir begrüßen dazu besonders Aleksandar Matkovićvon der Umweltgruppe Društvena akcija (Soziale Aktion) aus Serbien. Diese Bürgerinitiative kämpft gegen den geplanten Abbau von Lithium in Serbien durch den britisch-australischen Bergbaukonzern Rio Tinto. Dieser Abbau hätte gravierende Folgen für die Umwelt im Tal des Flusses Jadarnahe der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Lithium soll auch in der noch im Bau befindlichen Tesla Batteriefabrik eingesetzt werden.

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Infoseite vom NABU Brandenburg – zu Brandenburgs Wasserproblem

Infoseite vom NABU Brandenburg – zu Brandenburgs Wasserproblem

Wir empfehlen die folgende Infoseite des NABU Brandenburg

Ausschnitt aus der Seite des NABU Brandenburg: ” Es fehlt in Brandenburg überall an Wasser. Als eines der niederschlagsärmsten Bundesländer werden hier regionale  Grundwasserrückgänge von bis zu 1,20 Meter verzeichnet. Nicht nur die drei Dürrejahre 2018–2020 haben uns den Wassermangel drastisch vor Augen geführt. Seit Jahrzehnten sinken vielerorts  die Grundwasserstände, insbesondere aber seit 2010.”

Tesla –Produktionsstart in Grünheide – Landesregierung Brandenburg hat vor Tesla kapituliert

Am Weltwassertag, am 22.03.2022, ist Produktionsbeginn in der Gigafactory Grünheide. Der eigentliche Beginn der Tesla Ansiedlung begann bereits im Jahr 2019. Die Landesregierung Brandenburgs machte an Tesla weitreichende Zusagen zur Ansiedlung an einem völlig ungeeigneten Standort. Diese Zusagen fordert Tesla bis heute ein. Es half nicht, dass sich die Ansiedlungsfläche in einem Wasserschutzgebiet befindet, 300 ha gesunder Wald gefällt werden musste, die Verkehrsinfrastruktur bereits vor den Ansiedlungsplänen hoffnungslos überfordert war und die Region mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 % keine Ansiedlung von Arbeitsplätzen benötigt.

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