Einwendungen

Bis zum 05.03.2020 konnten Einwendungen gegen die geplante Tesla-Ansiedlung am Standort Freienbrink-Nord beim Landesamt für Umwelt (LfU) eingereicht werden. Das Landesamt für Umwelt (LfU) ist die verfahrensführende Behörde.

Laut dem LfU wurden 361 Einwendungen eingereicht.

Viele dieser Einwendungen bemängeln den Ablauf des Verfahrens, die oberflächlich eingereichten Unterlagen und die Waldrodung. Noch vor Ende des Verfahrens und vor Ende der Einwendungsfrist hat das LfU der Tesla Manufacturing Brandenburg SE genehmigt einen Teil des Waldes zu fällen.

Aufgrund der Dürreperioden der vergangenen Jahre, fehlende schneereiche Winter und kaum Dauerfrost können sich die Grundwasserbestände nicht erholen. Der Landkreis Oder-Spree ist wie viele Landkreise in Brandenburg massiv von Trockenheit geprägt. Nun soll eine Autofabrik in einem sensiblen Gebiet gebaut werden, mit einem riesigen Wasserverbrauch von 372 m3/Stunde und damit dem vergleichbaren Bedarf einer Stadt von 71.500 Einwohnern.

Die Wasser- und Abwasserproblemtik sehen viele Einwender als unzureichend berücksichtigt.

Hier veröffentlichen wir einige dieser wichtigen Einwendungen.