Tesla säuft ab – “Umweltkatastrophe” auf dem Gelände der Gigafactory Grünheide

Am 4.11.2021 regnete es rund 30 l/m² in Grünheide. Das ist nicht wenig, aber nicht ungewöhnlich und nichts im Vergleich zu rund 140 l/m² während des letzten Unwetters in Rheinland-Pfalz. Selbst Musk hatte bereits festgestellt „wir sind hier nicht in einer Wüste“.

Tesla hatte diese Niederschlagsmenge nicht im Griff.

Die Hallen drohten vollzulaufen. Nur durch Unterstützung durch die freiwilligen Feuerwehren (FFW) der Region und des Technischen Hilfswerks (THW) konnte dies verhindert werden.

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Chronik & Stellungnahmen zur Tesla Ansiedlung auf der Seite des NABU Brandenburg

Chronik & Stellungnahmen zur Tesla Ansiedlung auf der Seite des NABU Brandenburg

Die anerkannten Naturschutzverbände Grüne Liga, NABU Brandenburg bringen sich gemeinsam mit dem regionalen NABU Kreisverband Fürstenwalde seit Bekanntmachung der Tesla Ansiedlung Ende 2019 aktiv im Ansiedlungsprozess ein.

Die Standortwahl, der Schutz des Trinkwassers, der Schutz und Erhalt wichtiger Naturschutzgebiete, Lärm, Störfall, Gefahrengüter, Artenschutz sind einige wichtige Themen, deren sich die Verbände angenommen haben.

Hier finden Sie alle Unterlagen, Einwendungen und eine gute Chronik auf der Internetseite des NABU Brandenburg.

Tesla: Gigafactory, Schutzgebiete & Grundwasser – Link zur NABU Brandenburg Seite

Wir bedanken uns für das stetige Engagement und die tolle Arbeit der Verbände und deren Mitglieder!

Von Zauneidechsen und Schlingnattern…

Zauneidechsen und Schlingnattern bedrohen den Bau der Elektroautofabrik in Grünheide – so und so ähnlich lauteten Schlagzeilen in den vergangenen Wochen.

Es wäre allerdings das erste Mal, dass diese kleinen und überaus friedlichen Tiere irgendetwas oder irgendjemanden bedroht hätten. Es geht hier auch nicht nur um einige Zauneidechsen und Schlingnattern auf einer unbekannten Schutthalde. Es geht hier um nicht mehr und nicht weniger als um den Wert von Natur und die zukünftige Bedeutung des Naturschutzes im Lande Brandenburg und auch darüber hinaus.

Quadratkilometerweise Wald abzuholzen, um eine Autofabrik zu bauen, passt weder ins 21. Jahrhundert noch in ein entwickeltes Industrieland mit einer nach eigenen Angaben vorbildlichen Umweltgesetzgebung.

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Grüne Liga erfolgreich: Oberverwaltungsgericht verhängt vorläufigen Rodungsstopp!

Grüne Liga erfolgreich: Oberverwaltungsgericht verhängt vorläufigen Rodungsstopp!

Nachdem am Abend des 13.02. die Rodungen begannen, stellten der VLAB und die Grüne Liga beim Verwaltungsgericht Eilanträge gegen die Baumfällarbeiten, diese Anträge wurden jedoch abgelehnt.
Die Grüne Liga stellte dann noch den Antrag beim Oberverwaltungsgericht, welches heute entschied, dass die Baumfällarbeiten vorläufig gestoppt werden sollen, da die Rodungen schon so weit fortgeschritten waren und die Arbeiten schon binnen weiterer 3 Tage abgeschlossen worden sein könnten.

PDF zur Infoveranstaltung zur Umweltverträglichkeitsprüfung der Tesla Gigafactory

PDF zur Infoveranstaltung zur Umweltverträglichkeitsprüfung der Tesla Gigafactory

Umfangreiche Präsentation der tollen Informationsveranstaltung des Ortsvereins Karutzhöhe e.V. (PDF zum Download)

Enthält die gezeigten Beispiele zu den Einwendungen und ist damit eine gut nachvollziehbare Hilfe beim Erstellen eigener Einwendungen gegen die Auswirkungen des Baus der Gigafactory in Grünheide.

Petition: Es eilt! Tesla will 154,5 Hektar Wald roden!

Petition: Es eilt! Tesla will 154,5 Hektar Wald roden!

https://www.regenwald.org/petitionen/1210/es-eilt-tesla-will-154-5-hektar-wald-roden

Der Auto-Konzern Tesla will in Brandenburg für eine Fabrik so schnell wie möglich 154,5 Hektar Wald roden. Das Projekt reiht sich ein in Vorhaben, bei denen Natur und landwirtschaftliche Flächen für Siedlungen, Straße und Industrie planiert werden. Deutschlandweit sind das jeden Tag 58 Hektar. Dieser Flächenfrass muss ein Ende haben!

Appell an das Management von Tesla und anderen Unternehmen
„Verzichten Sie auf die Zerstörung der Natur. Bauen Sie ausschließlich auf bereits existierenden Gewerbeflächen.“

Klimaforscher fürchtet Dürre wegen Tesla-Fabrik in Brandenburg

Klimaforscher fürchtet Dürre wegen Tesla-Fabrik in Brandenburg

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Der Klimaforscher Fred Hattermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mahnt, bei der Genehmigung der geplanten Tesla-Fabrik nahe Berlin auf den Wasserverbrauch zu achten. Die Umweltverträglichkeitsprüfung solle “nicht übers Knie gebrochen” werden, sagte Hattermann dem Nachrichtenmagazin Focus. Tesla will einen Teil des in der Fabrik benötigten Wassers vor Ort recyclen, geht in seinem Bauantrag aber netto von einem Wasserbedarf von 372 Kubikmetern pro Stunde netto in der ersten Ausbauphase aus.

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Peter Wohlleben im MAZ-Gespräch: „Einen Wald für eine Fabrik zu roden, das ist 19. Jahrhundert.“

In Potsdam stellte Peter Wohlleben die Verfilmung seines Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“ vor. Darin zieht Deutschlands berühmtester Förster gegen Monokultur-Wälder der Forstindustrie zu Felde. Aber was sagt er zur Rodung eines großen Kiefernwaldes im brandenburgischen Grünheide für die Tesla-Fabrik?

Tesla sollte auf dem Acker bauen

Der Bestseller-Autor bezeichnet es als paradox, Vegetation für die Herstellung von Elektroautos zu vernichten. Krikit auch an Monokulturen in Brandenburg

https://www.pressreader.com/germany/maerkische-allgemeine/20200122/281505048180891