Treffen zwischen Vertretern des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, anerkannten Naturschutzverbänden und lokalen Vereinen der Verbandsgebietes Auf Einladung des Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) fand am 2. November 2023 am Hauptsitz des WSE ein Treffen zwischen Vertretern des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, anerkannten Naturschutzverbänden und lokalen Vereinen des Verbandsgebietes statt.
Ziel der Zusammenkunft war es, den Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit zur Etablierung eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Wassermanagements in der Region zu unterstützen und damit einen Beitrag zur für eine sichere
Trinkwasserversorgung in der Region auch für folgende Generationen zu leisten.
Folgende Vereine waren vertreten: Grüne Liga, NABU, BUND, Bürgerinitiative „Gesund Leben am Stienitzsee e.V.“ (GLAS), Bürgerinitiative „Erhaltet den Straussee e.V.“, Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg e.V. (VNLB), Bürgerinitiative Grünheide und Ortsverein Karutzhöhe e.V. (OVK).
Das erste Treffen diente dem Kennenlernen und der Festlegung von Arbeitsschwerpunkten. Auf folgende Schwerpunkte verständigten sich die
Teilnehmer:
Arbeit des Wasserverbandes Strausberg-Erkner.
Wer sind die Träger des Verbandes?
Wie erfolgt die Preisbildung?
Wie nimmt der Verband seine ökologische und soziale Verantwortung war?
Hydrogeologische Situation in der Region
Welchen Einfluss hat der den Klimawandel und steigender Wasserverbrauch auf die aktuelle Situation?
Wie kann man negativen Entwicklungen entgegenwirken?
Welche Daten stehen, bereits zur Verfügung z.B. durch das SpreeWasser: N Projekt?
Welche Bedeutung können Wasserüberleitungen in die Region haben und wer
finanziert diese?
Regenwasser- und Brauchwassernutzung
Wie kann durch Regen- und Brauchwassernutzung Trinkwasser ersetzt werden?
Wie kann Regenwasser, statt in die Schmutzwasserleitung zu gelangen für die Anreicherung des Grundwassers genutzt werden?
Welche Voraussetzungen sind erforderlich, um perspektivisch (besser) gereinigtes Abwasser aus dem Klärwerk Münchehofe für die Stützung des Landschaftswasserhaushalts und für die Grundwasserneubildung einzusetzen?
Grundwasserförderung im Verbandsgebiet Welche Rolle spielen Industrie, Landwirtschaft und private Nutzer bei der Grundwasserförderung?
Wer fördert Grundwasser und zu welchen Konditionen?
Besteht durch die Zulassung von Grundwasserbrunnen durch die Untere Wasserbehörde eine Gefahr für den Grundwasserspiegel?
Wie kann eine Förderung von Wirtschaft und Landwirtschaft durch vorrausschauendes Wassermanagement gesichert werden?
Zusammenarbeit zwischen dem WSE, Behörden, (Kommunal)Politik, Verbänden und Wissenschaft
Wie kann die Zusammenarbeit verbessert werden?
Warum hat die Politik beim nachhaltigen Wassermanagement versagt?
Welche Möglichkeiten gibt es die Beteiligungsprozesse effektiver zu gestalten?
Zu ersten Themen wurde mit dem Austausch begonnen. Das nächste Treffen soll
Ende Januar 2024 stattfinden. Die Folgetreffen sind offen für weitere Organisationen. Die Koordination der nächsten Zusammenkunft übernimmt der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg (kontakt@vnlb.de).
Die Versendung der Pressemitteilung erfolgt über den Presseverteiler des VNLB.
