Tesla Ansiedlung in Grünheide darf nicht Blaupause für Deutschland werden

Tesla Ansiedlung in Grünheide darf nicht Blaupause für Deutschland werden

Pressemitteilung 12.01.2021
NABU Kreisverband Fürstenwalde e.V.
Verein für Natur und Landschaft Brandenburg e.V.

Mit einer großen medialen Aufmerksamkeit wird derzeit die Tesla-“Gigafactory“ in Grünheide gebaut und die Geschwindigkeit, mit der das Verfahren vorangetrieben wird, teils bestaunt, teils sogar bewundert. Betrachtet man das Geschehen mit etwas kritischerem Blick, zeigt dieses Vorhaben sehr deutlich, welche Gefahren gerade in seiner übereilten Umsetzung liegen. Ebenso zeigt sich, dass nicht jeder Standort für ein solches Vorhaben geeignet ist, auch wenn bestimmte Faktoren wie etwa die Berlin-Nähe verlockend erscheinen mögen.

Weiterlesen

Nordkurier: “Müllproblem neben der Tesla-Baustelle”

Wie ernst nimmt der US-Automobilkonzern Tesla den Umweltschutz wirklich? Bei einem Rundgang um das Baugelände der geplanten Fabrik in Freienbrink, Gemeinde Grünheide, entdeckte Thomas Löb, Landesvorsitzender der ÖDP Brandenburg, allerhand Arbeitsmaterial des Unternehmens. Zwischen den Gleisen und dem Zaun des Tesla-Geländes lagen auf einer Länge von gut einem halben Kilometer eine Unzahl an Spanngurten und unzählige Schaumstoffplatten. Diese scheinen als Polsterung für den Transport von Bauträgern gedient zu haben und wurden vom Wind geradewegs ins angrenzende Waldgebiet geweht, dass sowohl als Naturschutz- als auch als Wasserschutzgebiet dient.

Hier der Link zum Artikel

PM ÖDP Manuela Ripa: Europarechtliche Bedenken beim Bau von Teslas Giga- Factory erhärten sich

Pressemitteilung von Manuela Ripa – Mitglied des Europäischen Parlaments:

In den Fall der umstrittenen Errichtung einer Giga-Factory des
Autobauers Tesla in Brandenburg kommt Bewegung. Die EU-Kommission mahnt in einer schriftlichen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass nach EU-Recht im Vorfeld zu prüfen ist, ob von einem geplanten Projekt für nachhaltige Entwicklung eine Verschlechterung ausgehen kann.

Ausschnitt aus der Pressemitteilung:

¨Die ÖDP EU-Abgeordnete Manuela Ripa hatte eine entsprechende Anfrage an die Europäische Kommission gestellt, deren Antwort nun vorliegt: „Die Formulierung der Kommission macht unmissverständlich klar, dass derartig sensible und umweltschädigende Maßnahmen,wie beispielsweise diePfahlgründungenim Fall Tesla, nicht ohne umfassende Verträglichkeitsprüfung per Vorabgenehmigung hätte genehmigt werden dürfen! Die zuständigen deutschen Behörden hätten im Vorfeld handeln müssen, denn Umweltbelange werden in diesen Vorabgenehmigungen nicht im erforderlichen Maße berücksichtigt!“, so Ripa. “

Weiterlesen

PM junge Welt: “Und alle: Tesla raus!”

Am 11.09. zeigte das Düsseldorfer Schauspielhaus die Uraufführung des Stückes: „Volksfeind for future“, ein Stück, in dem es um faule grün-schwarze Kompromisse und klimapolitische Mogelpackungen geht. Das Motto lautet: „Und alle: Tesla raus!“. Lesen Sie die in der „Jungen Welt“ vom 17.09. erschienen Rezension des Stücks von Glenn Jäger: 

Hier der Link zum Artikel in der jungen Welt

FAZ: Ein Riss namens Tesla

Steffen Schorcht könnte hier der Förster sein, so gut kennt er sich aus im Wald von Grünheide. Eben noch hat er am Rand der Landstraße auf einer Karte die Wasserschutzgebiete rund um die brandenburgische Kleinstadt erklärt…

An einer Lichtung stoppt Schorcht, steigt raus, stapft über eine Blumenwiese, auf der es von Insekten nur so wimmelt und die Feuchtigkeit des Bodens in der Mittagssonne verdunstet. „Etwas weiter, und wir stehen im Morast“, ruft er und schiebt ein unheilschwangeres „noch“ hinterher. Schorcht ist überzeugt: Wenn der amerikanische Elektroautohersteller Tesla erstmal seine Fabrik gebaut hat, wird das malerische Löcknitztal austrocknen.

Hier der Link zum Artikel